Leser-Echo

Auf der Suche nach "die hübsche Rothaarige" bin ich - zu meiner großen Freude - beim Poesiealbum gelandet. Eine wahre Fund- und Goldgrube für mich!

Heidemarie Müller, Walldorf, 3.9.17

Nun habe ich in Ruhe die ersten "Poesiealben" studiert, und ich bin sehr angetan und sehe jetzt noch besser die Möglichkeit, Dichter kennenzulernen, an die ich mich nicht so ohne weiteres "herangetraut" hätte. Dazu gehörte z.B. Sarah Kirsch. Also, dank Poesiealbum ein Versäumnis nachgeholt.
Sabine Werner, Bad Honnef 9.6.17

Herzlichsten Dank für das Poesiealbum zu Manfreid Streubel. Für mich BRD-sozialisierten Westfalen ist das nach wie vor eine fremde, aber faszinierende Welt. Dazu ist es noch eine tragische Geschichte. Auch die Böttger-Grafik ist so schön wie rätselhaft.
Jörn Klare, Berlin 3.4.17

Ich bin begeistert von Ihrer Lyrik-Reihe, die ich in diesem Jahr erst entdeckt habe. Einmal finde ich es toll, auf diese Weise mir unbekannte Lyriker kennenzulernen oder auch mir halbbekannte in einem neuen Licht zu lesen. Ich finde auch das Format genial; durch die geringe Anzahl der Seiten gibt es nicht die Gefahr der Überfütterung und man kann die einzelnen Gerichte, - Verzeihung: Gedichte – mit längerer Verweildauer sich auf der Zunge zergehen lassen. Das Heft von Jan Skacel hatte ich neulich bei einer Zugfahrt dabei; dieses kleine, zierliche Heft mit seinen wunderbaren lyrischen Schätzen begeisterte und erschütterte mich von Hamburg bis Frankfurt/M. und ließ die Zeit im Nu vergehen. Ich freue mich auf viele weitere Hefte und bin dankbar für die Mühe und Liebe, die Sie in diese gute Sachen hineingeben!
Annette Kaufmann-Knopf, Hamburg, 25.12.16

Erstaunlich, daß es bei dem Roth-Heft kaum Überrschneidungen mit den dicken Klassikern gibt – eine gute Auswahl!
Harald Kretzschmar, Kleinmachnow 20.12.16

Ich freue mich seit Jahren als Abonnent über jedes neue Heft.
Otto Zirk, Niederwerrn 9.12.16

Das Hilbig-Sonderheft kam in meiner neuen Wohnung an - herzlichen Dank dafür! Habe es gleich komplett gelesen und bin begeistert.
Klaus Pankow, Halle, 10.10.16

Haben Sie ganz herzlichen Dank für das sehr schöne Poesiealbum-Bändchen. Viele Gedichte Pionteks gilt es neu zu entdecken. Erhellend, manchmal gar erleuchtend die wunderbaren Aphorismen!
Klaus Will, Euskirchen, 6.9.16

Was für ein schönes Piontek-Album!
Wolfgang Will, Bonn, 5.9.16

Ich habe mir die Reihe angeschaut. Sie gefällt mir sehr, sehr ansprechend, sehr ambitioniert!
Franz Peters, Olef, 17.2.1016

Gibt es solche Spötter wie Mehring und Valentin noch in Deutschland? Sie sind dringend nötig. Wen möchte man nicht alles durch den Kakao ziehen!
Axel Vieregg, Palmerston, 2016.2.8

Mir ist es schon lange ein Bedürfnis, Ihnen meinen Dank für Ihre Auswahl an Poeten und Poetinnen zu danken. Genial, wie Sie wider dem Zeitgeist deutscher und internationaler Lyrik den Dichtern den ihnen gebührenden Raum verschaffen. Ich freue mich jedesmal auf das Doppel(Poeten)pack. Vielen Dank. Machen Sie bitte weiter so.
Nikolaus Skaljin, Potsdam, 18.1.16

Aber sie kam nun doch, die Christel oder die Post. Vielen Dank, habe die Mehring-Gedichte gleich verschlungen, sie sind sooo aktuell! Vielen Dank.
Rita Jorek, Markleeberg, 17.1.16

Ich habe mich sehr über das Poesiealbum Novak gefreut. Ich hatte auch ganz viele zu DDR Zeiten, irgendwo liegen noch einige mit Tucholsky, Morgenstern und so … Hefte rum, die anderen sind irgendwann „verschütt“ gegangen. Erstaunlich und erfreulich, dass es die noch gibt.
Marion Rödel, Potsdam, 5.8.15

Im Poesiealbum Novak sind nun sogar einige Erstveröffentlichungen enthalten. Also eine Teil-EA! Für mich schade, daß nicht einge sehr starke  Liebesgedichte mit aufgenommen wurden … Bin froh das es das Poesiealbum gibt.
Gerhard Honigmann, Schöneiche, 30.7.15

Ich habe heute die beiden neuen Poesiealben erhalten. Die Lyrik der Charlotte Grasnick gefällt mir ausgezeichnet; Les Murray ist die typische Lyrik aus dem englischen Sprachraum.
Helmut Braun, Köln 15.5.15

Ingolf Brökel ist für mich noch zu entdecken, Monika Rincks Honigprotokolle habe ich schon schätzen gelernt. Was Sie in Ihrem Herbstbrief ankündigen ist bemerkenswert und zeigt wie lebendig das Projekt "Poesiealbum" ist.
Heiner Feldkamp, Altdorf, 17.10.14

Das Poesiealbum von Charlotte Grasnick reiht sich gleichfalls bestens in ihre Lyrikreihe ein. Und ich bin mir gut, da ich das Heft von Ingolf Brökel erworben habe, ihn auch noch in den Ohren habe.
Almut Armelin, Berlin, 21.3.2915

Verärgert muss ich Ihnen mitteilen, das in dem Exemplar die Seiten sechs
und sieben sowie 26 und 27 unbedruckt geblieben sind (und das bei einem
Umfang von nur 33 Seiten), so dass zehn Gedichte fehlen. Zudem befremdet es mich, dass es im Klappentext heißt: (Heinz Erhardt) sei "Deutschlands beliebtester Komiker der 1950er bis 70er Jahre" gewesen. Ich finde, mit dem Superlativ und seiner Ausschließlichkeit sollte man vorsichtig umgehen; denn in jener Zeit agierten durchaus Komiker, die es mit Heinz Erhardt – bei aller Wertschätzung für ihn – aufnehmen konnten. Außerdem hätte es wohl heißen müssen Bundesrepublik Deutschland.
                  Dietrich Lade, Neuenhagen, 25.2.15
Ich erfreue mich an den neuen Heften. Besonders das Poesiealbum "Heinz Erhardt" ist sowohl vom Inhalt als auch der Gestaltung einfach wunderbar gelungen. Und das Heft über die Poesie aus Finnland eine große Entdeckung..
Jens Stupin, Berlin 9.1.15

Ihre Auswahl neuseeländischer Lyrik ist beeindruckend; sie gefällt mir gut. Die meisten der von Ihnen trefflich übersetzten Gedichte hatte ich in der englischen Version mehrmals in meinen Lehrveranstaltungen in Trier und Luxemburg besprochen. Ich werde Ihr kleines schickes Büchlein weiteren Freunden empfehlen, die sich für Lyrik interessieren.
Norbert Platz, Prof. em. für Commonwealth Literatur an der Uni Trier, 3.1.15

Vielen Dank für das schöne Kolmarheft, es ist eine recht strenge Auswahl und bedient die geschichtliche Seite. Das Weibliche ist etwas wenig vorhanden – eine männliche Auswahl. Aber eben auch sehr wichtige Gedichte sind da versammelt.
Blanche Kommerell, Berlin, 25. November 14
Ich habe von meinem letzten Deutschlandaufenthalt das Poesiealbum von Dorothea Grünzweig mitgebracht. Das ist eine Goldader! Ich danke Ihnen herzlich für dieses Album 311!
Dietlind Kinzelmann, Marta (VT), 17. Oktober 2014
Das Poesiealbum lebt – und wie! Gerade kamen die neuen Hefte 313 und 314. Unterschiedlicher können Gegenwartsautoren nicht schreiben als Ingolf Brökel und Monika Rinck. Der eine ist Jahrgang 1950, stammt aus Sauo in der Niederlausitz und schreibt epigrammatisch zugespitzte politische Gedankenlyrik in der Tradition Brechts. Die andere ist Jahrgang 1969, geboren in Zweibrücken und schreibt bildreiche, assoziative, melodische Verse, die in ihrem hohen Ton an Ingeborg Bachmann erinnern, aber doch sehr eigenständig sind. Das Poesiealbum ist wieder mal eine Fundgrube für die Lyrik der Gegenwart, nicht nur für die poetische Tradition. Durch das Begleitschreiben des Verlegers Klaus-Peter Anders wird man überdies aufmerksam auf soeben erschienene Sonderhefte (zur Lyrik Neuseelands und Finnlands) und auf die erweiterte Nachauflage (zu Christian Morgenstern) sowie auf das letzte Poesiealbum des Jahres mit Gedichten der einzigartigen Gertrud Kolmar. Die schmalen Hefte des Poesiealbums – ich möchte sie nicht mehr missen..
Heiner M. Feldkamp, Altdorf, 18.10.14

Meist ärgere ich mich hinterher über die verschwendete Zeit, wenn ich mal wieder lange im Internet gesurft habe, um irgendetwas zu recherchieren und statt dem gesuchten Sachverhalt alles Mögliche andere finde und vom Hölzchen aufs Stöckchen komme … Anschließend machte ich, die für mich sehr erfreuliche Entdeckung, dass es diese Reihe noch bzw. wieder gibt … Seit kurzem bin ich nun natürlich auch Abonnentin des »Poesiealbums« und freue mich besonders über das Heft mit Gedichten von Hilde Domin, aber auch über die vielen Neuentdeckungen unter den mir noch unbekannten Poeten. [Über den Kastanien],
Claudia Meerbach, Dresden, 18.5.2014
 
Auf meinem Tisch liegen die feinen Hefte von Hans Sahl und Peter Rühmkorf. Hans Sahl habe ich hier in München in der VG Wort getroffen, da war er blind aber noch sehr präsent,
Ursel Bräuning, Gemering 21.2.14
Herzlichen Dank für Ihre immer sorgfältige Lieferung Und die wirklich ausgezeichnete Auswahl!
Kathrin Jütte, Potsdam 20.1.14
Vielen Dank für die genialen neuen Poesiealben. Das sind echte Höhepunkte zum Fest!
Axel Helbig, Dresden 23.12.13
Viele Grüße aus Montpellier und eine angenehme Adventszeit. Ihre Hefte haben einen festen Platz in unserem Alltrag: Mein Mann liest uns nach einem gemeinsamen Frühstück daraus vor.
Birgit Koebnik, 29.11.13

Alle Achtung, welche Mühe Sie sich machen, um das Poesiealbum zu einem noch fruchtbareren Leben aufzupäppeln, als es bisher schon blühte! - das ist eine in Deutschland einzigartige Spitzenleistung!
Könnte nicht der Brecht mit einem neuen Heft - also neuen Texten und neuem Künstler - Ihre Reihe krönen? Eine Auswahl von Brechts erotischsten "Gedichten über die Liebe" und dazu Holzstiche z.B. von Karl Georg Hirsch - da träfen zwei sehr beliebte Sammelgebiete aufeinander…
Volkmar Häußler, Jena 1.8.2013
Herzlichen Dank für die wunderschönen Hefte. Am meisten freue ich mich wohl über Peter Huchel.
Christina Graupner, Berlin 10.4.13
Mehr zeitgenössische Lyrik!
Peter Thomas, Kleinmachnow 8.4.13

Bei Heft 305 ist ja wohl das Layout komplett verrutscht, da fehlt Text!
Ingo Orgzall, Potsdam 3.4.13
  
Schön, daß es das Poesiealbum gibt!
Doris Mayer, Badenweiler 2.4.13

Norwid war für mich eine kleine Sensation; diesen durch die europäischen Geistesströme wehenden polnischen Universalpoeten kannte ich nur aus Fußnoten.
Radjo Monk, Leipzig, 26.3.13

Nicht aufhören! Prima Sache, das. ;-)
Uwe Kleinwächter, Albig 26.3.13

Schöne Dinge sollten selten bleiben!
Birgit Helbig, Glauchau 26.3.13

Die Aufmachung der Hefte sollte so bleiben, sind zeitlos schön. Mir gefällt die zunehmende Einbezeihung von Gegenwartsautoren.
Christian Krüger, Berlin 24.3.13

Mario Wirz – was für ein Dichter!
Albrecht und Elfriede Rosenstiel, Meiningen 22.3.13

Sie machen die Hefte sehr schön!
Peter Salomon, Konstanz, 22.3.13

Ich würde mir ein Wolfskehl-Heft wünschen. — Ich freue mich immer, wenn wieder ein Heft bei mir ankommt, da Ihre Ausgaben – zumindest für einen Lyrikleser, der schulisch und akademisch nahezu ausschließlich mit den Klassikern umging – zuverlässig überraschende Werke enthalten und ich hier schon viele Anstöße für eigenes Denken und Arbeiten gefunden habe. Gerade habe ich vor dem Hintergrund jüngst im ZDF gezeigter Filme noch einmal das erschütternde "Jak dobrze" oder "Wie gut" von Tadeusz Rózewicz gelesen. Es wäre bedauerlich, wenn abspringende Abonnenten dem Poesiealbum schadeten und so habe ich lieber den Spatz in der Hand. Grundsätzlich bin ich auch für einen monatlichen Erscheinungsrhythmus offen und würde mich darüber freuen. Das ist auch keine Frage des Geldes, sondern eher des unternehmerischen Risikos und ich habe wegen meines Kreuzchens sehr mit mir gerungen. Als Abonnent möchte ich diese wertvolle und bewahrenswerte Serie weiterhin unterstützen und lesen – unabhängig von ihrem Erscheinungsrhythmus.
Markus Köhler, Köln 22.3.13

Ein Heft Czechowski ist überfällig! Beste Grüße und Dank für die Fortführung des Poesiealbums überhaupt!
Sebastian Schopplich, Gera 22.3.13

Die Auswahl ist wichtig, nicht die Menge!
Hans-Peter Schütz, Karstädt, 22.3.13

Es hat mich sehr gefreut, daß Sie dem Heft Günter Grass die beiden aktuellen Gedichte beigefügt haben. Der Autor ist ja sehr kritisiert worden und der Verdacht liegt nahe, daß auch Sie von Anhängern einer unangebrqachten "Political Correctnesss", deutlicher gesagt einer entarteten, getadelt worden sind.
Hans W. Oberreuter, Zeulenroda 16.2.13
Vom Poesiealbum Udo Tiffert bin ich leider sehr enttäuscht. Das ist umso bedauerlicher, als ich von der hohen Qualität der Reihe seit der Wiederbelebung bisher sehr angetan war. Ich hatte mich auf den ersten Debütanten seit dem Neubeginn gefreut, wenngleich Worthülsen wie "schlaglichtartig" in der Ankündigung von Heft 303 mich schon ein wenig verunsichert hatten. Leider löst die literarische Qualität der Texte aber nicht einmal den Anspruch der etwas pompösen Vorankündigung ein.  Es gibt gelungene Texte wie "es ist jemand da" oder "Ihr Lachen"; vieles ist vom Ansatz her ganz gut, aber dann gibt es immer wieder Unbeholfenheiten wie "hast ein näschen" in dem text "hinterland" oder "Vor sich schlenkerten ihre Beine" in "Zwei Jungen". Oder es gibt unfreiwillige Komik wie beim "Frauenachsel-Haus" in "Mann im Schnee". Das Gedicht "Wann kommst du wieder" ist vom Sujet her erbärmlich kitschig und in der Umsetzung so ungeschickt, dass ich bis zur Hälfte dachte, es ginge um einen Sterbenden. Andere, denen ich den Text vorgelesen habe, glaubten zunächst es ginge um Homosexualität. Ein Text wie "Kämpfer, he Kämpfer" ist nur ärgerlich in seiner plakativen Oberflächlichkeit. "Sandbank im Wald" sieht aus wie ein  Haiku und könnte wohl gut einer sein, ist aber dann eben keiner. Und so fort. Ich kann nicht glauben, dass Sie keinen Debütanten finden konnten, der das Handwerk besser beherrscht und ebenso viel zu sagen hat wie Tiffert oder vielleicht sogar mehr. Geärgert habe ich mich außerdem über folgenden Satz der Herausgeberin auf dem Innentitel: "Die Probleme … sie treten in Widerspruch zu ihren blühenden Landschaften, die scheinbar für immer da sein werden." Das ist nicht nur grammatisch unsinnig. Nach Helmut Kohl in Bezug auf Ostdeutschland ernsthaft von "blühenden Landschaften" zu sprechen, empfinde ich als kaum erträgliche historische Unbedarftheit.
Ich hoffe, dass der qualitative Absturz gegenüber den bisherigen Heften ein einmaliger Ausrutscher war.
Gisbert Amm, Joachimsthal 2.1.13

Zum Glück gibt's das Poesiealbum wieder!
Burkhard Raue, Merseburg, 19.12.12

Es ist immer etwas Besonderes für mich das Poesiealbum von Ihnen zu erhalten!
Barbara Otte, Bremerhaven 14.12.12

Ich freue mich, dass das Poesiealbum mich wieder durchs Jahr begleiten wird!
Jens Stupin, Berlin 12.12.12

Danke für dieses Heft mit Gedichten von Hans Sahl. Ich kannte ihn bisher nicht. Seine Lyrik hinterläßt einen tiefen Eindruck in mir. Mit jedem Lesen seiner Gedichte verstärkt sich ihre Wirkung. Ich habe die Zeiten der Weltkriege und Emigrantenschicksale nicht erlebt und doch treffen mich diese Worte. Noch einmal: Danke für dieses Heft.
Frank Türke, Berlin, 2. Advent

Ok, sehe ich ein: POESIE ist doch ein Über-Lebensmittel und sollte nicht weg/gespart werden, freue mich auf weitere geistige Nahrung. Von Hans Sahl hatte ich leider noch nichts gehört... hat meinen Horizont wieder um ein Vielfaches erweitert und darauf sollte man doch nicht verzichten - egal in welchem Alter.
Anne Bathe, Berlin, 8.12.12

Es würde mich sehr freuen, wenn wieder einmal ein griechischer Dichter erscheinen würde, zB. Titos Patrikios oder Odysseas Elytis.
Reinhart Moritzen, Hamburg 20. 9. 2012

Besonders das Benn-Heft als Nr. 300 ist gestalterisch äußerst gelungen und Beckmann graphisch die ideale Ergänzung. Die Erb-Gedichte bieten reichlich Stoff zum Meditieren, dicht und geheimnisvoll. Sehr schön!
Axel Vieregg, Palmerston 2012.8.27

ich weine ja nicht unbedingt der DDR nach, doch die "vereinigung" war schon auch - vor allem auf dem gebiet der literatur - ein kulturschock. immer öfter entdecke ich, wie da aus der ex-DDR kostbarkeiten des verlagswesens einfach und irgendwie "verschwunden" sind. das POESIEALBUM war jedenfalls eine außerordentliche leistung und es ist so WICHTIG sie sozusagen am leben zu erhalten.
gerald grassl, Wien 26.7.12

Möge es noch viele Einträge in das Poesiealbum geben!
Roman Ritter (Poesiealbum 226), Juli 2012

Gestern war Elke Erb im Briefkasten – wieder richtig schön! Das Gottfried-Benn-Heft ist zu Recht Nummer 300 geworden – rundum gelungen – Glückwunsch zu dieser verlegerischen Leistung!
Klaus Pankow, Halle/S. 13.7.2012

Benn saufen geht nicht, also habe ich ihn schlückchenweise genossen. Und dabei eine Entdeckung gemacht, die ich auch schon 40 Jahre eher hätte machen können: Du liebst einen Autor, also kaufst du dir seine gesammelten Werke. Aber dann sind die auf einmal im vielen Papier verschwunden. Dann entdeckst du z.B. ein Poesiealbum und saugst die 39 Seiten wieder wie am ersten Tage auf. Es war ein wunderbares Leseerlebnis. Die frühen Gedichte wieder beklemmend wie einst, die späten mir ganz neu Und mein absolutes Lieblingsgedicht ("Einsamer nie") auch nach 40 Jahren noch wertbeständig. Ganz subjektiv: Benn ist das schönste Heft des Herausgebers! Ich danke dafür.
Klaus  Seehafer, Bitterfeld 25.6.12

Als Lyrikfreund möchte ich Sie bitten, den ungarischen Dichter Dezsö Tandori in Ihrer Reihe Poesiealbum nicht zu vergessen.
M. Grabe, Niederaula 22.5.12 

Toll, dass es das Poesiealbum noch gibt. Kaufte gerade in Leipzig Lavant und Rosenlöcher. Herzliche Grüße & chapeau!
Lisette Buchholz, Mannheim 7.4.12

Meinem besten Freund will ich dieses letzte Heft schenken, das mich mindestens um eine Nacht gebracht hat - so verfolgt haben mich diese Gedichte von Rozewicz. Gnadenlos gut. Wobei die Betonung auf dem ersten Wort liegt. - VORSCHLAG! Vielleicht sollte es irgendwann mal einen Jorge Luis Borges geben und vielleicht auch eins von Brodsky ---
Josef Girg aus Prag, 23.3.12

Wieder eine wunderbare Zusammenstellung - Rozewicz kannte ich bisher nur dem Namen nach - nun weiss ich, was mir bisher entgangen war! Vielen Dank dafür.
Uwe Kleinwächter, Rheinhessen 7.3.12

Sie feiern bald das 300. Heft, Glückwunsch!
Ich habe ziemlich gerätselt, wer denn nach Jubiläumsausgaben wie die von Schiller und Goethe nun dieses Heft ausmachen wird. Es freut mich sehr, und im Grunde ist es der DDR-Zensur zu danken, dass ein solch wichtiger Dichter des 20. Jh. noch "frei" war, obgleich er immerhin in der "Weißen Reihe" bei Volk und Welt erschienen ist.
Ralph Grüneberger (Poesiealbum 198), 6.3.12

Da ist Ihnen wieder ein gutes Heft gelungen. Die Innengraphik paßt vorzüglich - der Kleistfreund denkt doch gleich an die ausgemergelten Pferde des Roßkamms Kohlhaas. Auch die Idee mit dem Ausfaltblatt ist originell.
Arno Pielenz, Cottbus 7.9.11

Heute kam das Wagner-Heft, und ich bin hoch erfreut. Diese Gedichte sind so treffsicher und anschaulich/anfühlbar, dass man mit ihnen auflebt. Dass nun gleich im ersten auch noch Neuseeland vorkommt, macht mir das Heft besonders sypmathisch. In der genauen Beobachtung fühlte ich mich an Lehmann erinnert und siehe da: Wagner bekam dann auch den Wilhelm-Lehmann-Preis. – Bei der Titel-Grafik dachte ich allerdings zunächst an Angela Merkel, wie sie vom Sturm der Ereignisse mit gesträubten Haaren fortgerissen wird und doch von ihrem Bettvorleger nicht loskommt.
Axel Vieregg, Palmerston 11.7.28

Gestern kam das Poesiealbum 294 mit Gedichten von Guillaume Apollinaire hier an. Ich hatte schon darauf gewartet und freue mich über jedes Heft. Ich bin schon gespannt auf die nächste Ausgabe mit Texten des jungen Jan Wagner. Dessen Gedichtband Australien hat mir außerordentlich gut gefallen und ich kann Richard Pietraß nur gratulieren zu seinem Herausgeberhändchen.
Heiner M. Feldkamp, Altdorf 21.5.2011

Herzlichen Dank für das wunderbar zusammengestellte Poesiealbum für Reiner Kunze. Ich finde die Auswahl der Gedichte, die nach seiner psychisch erzwungenen Ausreise geschrieben wurden gebührend berücksichtigt, wiewohl natürlich eine größere Wirkung und Eindringlichkeit den Gedichten aus der DDR-Zeit bis 1977 anmerkbar ist. Insgesamt finde ich jedenfalls diese Auswahl ganz großartig und hoffe, daß Reiner Kunze das auch so sehen kann.
Friedrich Schorlemmer, 10.2.11
 
Wir möchten Ihnen zu den wieder hervorragenden Heften mit Fontanes, Kunzes und Rose Ausländers Gedichten gratulieren!
Schillers aus Potsdam, 10.2.11
 
Das Kunze- und das Fontane-Heft sind Ihnen wundervoll gelungen, sowohl was die Auswahl als auch die Ausstattung betrifft. Beide sind nicht nur für Sammler und Abonnenten unverzichtbare Querschnitte durch das Werk eines alten und eines modernen Klassikers. 
Da können einem die Leute ohne Abo richtig leid tun, die ja das "Kunze"-Heft nicht erwerben können...
Jens Stupin, Berlin 8.2.11
 
Die Poesiealben wurden mit leuchtenden Augen entgegengenommen. Wir hatten die Alben bei einer Familienfeier als "Namensschilder" genutzt und mit einer Namensbanderole versehen; während der Speisen wurde viel gelesen, getauscht und viel über einzelne Autoren und Texte gesprochen. Ein voller Erfolg.
Dominic Becker, Seddin 2.2.11
 
Rose Ausländer ist viel zu unbekannt in jüngeren Generationen, vielen Dank, daß Sie sie verlegt haben! Sie hat eine wunderbare Sprache. Mit wenigen Worten und ohne Schnörkel bringt sie ihr Anliegen auf den Punkt. Mit Pasternak tue ich mich schwerer, wobei mir seine späten Texte besser gefallen, verständlicher, nachvollziehbarer sind. Ich freue mich über jeden Band, auch wenn ich manches eben nicht verstehe.
Lisa Menzel, Bonn 19.1.11

Ich hoffe, daß Sie diese herausragende Reihe noch lange erfolgreich fortsetzen können.
Wolfgang Trampe, Berlin 19.1.11

Ich möchte mich bei Ihnen bedanken für die Arbeit und Mühe, die Sie sich machen und für die Freude, die Sie mir bereiten!
Dieter Hoppe, Mannheim 17.1.2011
 
Als Abonnent Ihrer wundervollen Poesiealbum-Reihe habe ich mich über die letzten Hefte sehr gefreut, besonders das Christoph-Meckel-Heft war toll! Und auf Peter Rühmkorf freue ich mich schon sehr.
Jens Stupin, Berlin 16.1.11

Wir freuen uns sehr über die Weiterführung des Poesiealbums. Alles Gute für Verlag und Verleger!
Peter und Elke Wolf, Plauen 12.1.11

Vielen herzlichen Dank für das neueste Heft, das ich gestern freudig in Empfang nahm und gleich reinlas und feststellen mußte, daß ich den Kunze noch nie so gelesen hatte und er mir also noch nie so gefiel! Eine grandiose Idee, gestutzte Dichter nochmals zu Wort kommen zu lassen mit ihren unverblümten Gedanken aus Zeiten des Stutzens! Wohl dem Dichter, der das noch erleben kann so er noch lebt und auch wohl dem, der einen Verleger hat, der das tut! Ich kann Ihnen nur wünschen, weiterhin solche Glücksfälle erfolgreich zaubern zu können!
Volkmar Häußler, Jena
 
Ihre überaus sorgfältig edierten, poetisch dicht kommentierten Poesiealben sind mir rasch wieder ans Herz gewachsen, wenn ich sie auch nicht mehr so einfach wie in der DDR aus der Kaufhalle mitnehmen kann. Aber heutzutage ist es schon eine Sensation, wenn man das Best-of eines langen Dichterlebens in einer Nußschale serviert bekommt - und auch noch zu einem erschwinglichen Preis. Daher scheint es mir auch ein ideales Weihnachtsgeschenk.
Lia Pirskawetz, Dresden 14.10.10

Ich freue mich immer aufs Neue, wenn ich die neue Nummer in den Händen halte! Sie setzen eine tolle Reihe ausgezeichnet fort.
Peter Thomas, Kleinmachnow 9.11.10

Ich bin sehr angetan von der Weiterführung des so verdienstvollen Poesiealbums!
Hans Neumann, Münster/Greven 20.8.10

Vor einigen Tagen kam das Lavant-Heft. Erschütternd! Selten habe ich persönliches Elend so ergreifend in Verse gebracht gelesen. Auch graphisch ist das Heft besonders ausdrucksvoll . Möge es viele Leser finden!
Axel Vieregg, Palmerston 2010, 8, 5

Es wird wohl jeden, der Gedichte macht, freuen, wenn seine Sache in dieser Reihe erscheint (sie war ja für uns im Westen eine Hauptsache der Literatur überhaupt); dass es gut weitergeht ist eine Freude, und ich sehe, dass viele Leute vom heutigen Poesiealbum überrascht sind.
Christoph Meckel (Poesiealbum 288), Ende Mai 10

Vielen Dank für das "Christoph Meckel"- Heft, das ist wieder ein wunderbar gelungenes POESIEALBUM! Machen Sie bitte weiter so!
Jens Stupin, Berlin, 15.5.10

Ich finde es ganz großartig, daß Sie sich des Poesiealbums angenommen haben, das erneut auflegen und neue Hefte hinzufügen! Ich wünsche Ihnen, daß Sie damit weiterhin erfolgreich sind und lange lange durchhalten! (Denn vor Ihnen gab es ja wohl auch noch andere Versuche.) Da spielt es nur eine Nebenrolle, wen Sie edieren. Schön ist es sicherlich, wenn Sie noch lebende Dichter (und Künstler) auswählen, die man in nicht ferner Zukunft vermissen wird...
Volkmar Häußler, Jena 13.5.10

Herzlichen Dank für die beiden Poesiealben, schwere Kost. Nelly Sachs vertrage ich nur eins am Tag, aber bewundernswert ihre Sprache! Thomas Rosenlöcher war mir gar kein Begriff, schön, daß sie ihn verlegt haben, zynisch, tiefsinnig, lyrisch, einfach gut! Danke!
Lisa Menzel, Bonn 15.4.10

Das Heft von Hilbig ist mir eine richtige Neuentdeckung. Vor meinem Weggang aus der DDR habe ich ihn noch nicht und später auch nicht kennengelernt - ein sehr schönes Heft!
Wolf Biermann, 23.3.10

Übrigens: Inger Christensen-Heft ist prima!  
Josef Girg aus Prag, 17.3.2010

Ich freue mich schon auf das angekündigte Heft zu Thomas Rosenlöcher. Dem Herausgeber der letzten Hefte , Richard Pietraß, muss man ein großes Kompliment machen für die Wahl der Autoren und die Zusammenstellung der Texte. Pietraß habe ich bisher kaum gekannt.
Heiner Feldkamp, Altdorf 1.2.10

Ich war über den Zettel, der dem Inger-Christensen-POEIAU beilag, sehr erfreut. Zwei Hefte mehr im Jahr bedeutet nicht nur mehr Lese- und Vorlesespaß, sondern auch, dass ich nicht ca. vierzehn, sondern nur noch knapp neun Jahre warten muss, bis ich vielleicht auch dran bin. Ein großes Lob auch an Richard Pietraß als Herausgeber. Das konnte er ja schon immer unglaublich gut.
Gisbert Amm, Joachimsthal 15.12.09

Ach ja: über das Christensen-Heft habe ich mich besonders gefreut! Bin ein ausgesprochener Bewunderer ihrer Gedichte und hatte das große Vergnügen, sie beim Literaturfest Ostwestfalen-Lippe auch mal persönlich kennengelernt zu haben.
Manfred Kraus, Höchberg, 14.12.09

Sie haben alle meine Sympathien - man beackert zwar ein ähnliches Feld, aber es gibt ja große Unterschiede. Das Poesiealbum hat eine andere, große Tradition. Es freut mich sehr, dass Sie das Engagement haben, das Poesiealbum wieder aufleben zu lassen.
Andreas Heidtmann (Poetenladen), 23.9.09

Große Freude, daß es das Poesiealbum wieder gibt!  Allen Mut zum Weitermachen!
Wolfgang Petrovsky, Freital 18. Sept. 2009

Habe heute voller Freude das Poesiealbum Wolfgang Hilbig aus dem Briefkasten genommen. Wie der Zufall so spielt war ich gerade mit meiner Frau unterwegs zu einem kleinen Spaziergang auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof. An Wolfgang Hilbigs Grab dann einen ersten Blick ins Heft getan, irgendwie doch tröstlich. Es gibt Zeiten, da tut solch Trost besonders gut.
Gerd Adloff, Berlin 4.9.09

I'm honoured to be the first foreign poet on your distinguished list and am grateful to you and Richard Pietrass for your generous advocacy. I also like the cover of the booklet.
Seamus Heaney (Poesiealbum 283), 31.VIII. 09

Hab Dank für das Poesiealbum, ein vorzügliches Bändchen einschließlich der Aufmachung, das einen starken Eindruck hinterlässt. Wirklich großartig!
Jürgen Engler, 29.6.09

Für die tollen Hefte aus der Reihe Poesiealbum möchte ich mich recht herzlich bedanken. Es ist wohl für einen Wessi ungewöhnlich, aber ich besitze mit einigem Stolz ein Exemplar des Poesiealbum 1, das ich damals von Freunden aus der DDR zugeschickt bekam. Mit diesem Heft begann nicht nur meine immerwährende Liebe zum "armen BB" sondern auch zur Lyrik überhaupt. Meine Eltern hatten während eines Urlaubs am Plattensee ein Ehepaar aus Leipzig kennengelernt, das mich schon als Junge mit allerfeinster Lyrik versorgte. Seither schreibe ich Gedichte.
Bernhard Lierheimer, Immendingen, 16.5.2009

Danke! Ein sehr schönes Heft.
Reiner Kunze (Poesiealbum 11), 19.2.09

Freunde, Bekannte, Unbekannte raufen sich um das Heft!
Ludvík Kundera (Poesiealbum 281), 26.11.2008

Ich bin sehr froh, dass ich auf diese Reihe gestoßen bin, diese Hefte sind kleine Juwelen.
Alexandra Schreiber, Wesseling 8.10.08

Unter der Post fand ich die Sendung mit dem POESIEALBUM 279 - Ezra Pound, das ich in einem Ritt gelesen habe. Was für eine schöne und kluge Auswahl. Und: Dass Sie Eva Hesse dafür haben gewinnen können! Ich möchte Ihnen sehr danken und viel Glück bei der Fortsetzung des Programms wünschen.
Peter Gehrisch, Dresden 4.7.08

Nachdem ich mich im Internet ausführlich über Bernd Jentzsch informiert habe, kann ich die Sache nicht so wie Sie sehen, um es kurz zu machen: Sie haben das Original verloren und behelfen sich nun mit zweifelhaften Kopien. Einer Pressenotiz entnehme ich, dass es das Ziel von Prof. Jentzsch gewesen ist, die große Namen der Weltliteratur und der Dichtung des 20. Jahrhunderts, mit denen es ja bei Ihnen in der DDR erhebliche ideologische Schwierigkeiten gegeben hat, nun endlich in der Reihe "Poesiealbum" zu präsentieren. Genau das hat mein Interesse ausgelöst. Jetzt sehe ich, Sie begnügen sich mit dem Durchschnitt, dem drittrangigen, dem provinziellen. Mein Interesse besteht nicht mehr, von der Zusendung eines Probeheftes bitte ich Sie abzusehen. Ich arbeite im pädagogischen Bereich und gebe Empfehlungen für die Anschaffungen der Schulbibliotheken (Klassensätze). Mit Ihren Plänen kann ich Sie nicht empfehlen. Ich werde auch meine Kollegen in Rheinland-Pfalz in diesem Sinne informieren.
Maria Heintz, Institut für Schulische Fortbildung und Schulpsychologische Beratung des Landes Rheinland-Pfalz, 28.7.08

Ich finde die Reihe wunderbar und wünschte sehr, daß die Abstände zwischen den Nummern immer kleiner werden, vielleicht irgendwann ein monatliches Poesiealbum?!
Doris Mayer, Badenweiler 5.8.2008

Schon längst will ich für das Poesiealbum-Heft zu Peter Huchel danken - ich hatte es auf der Fahrt mit, schlug irgendwo auf und las SYBILLE DES SOMMERS und brauchte dann mindestens eine Viertelstunde, bis ich mich wieder beruhigt hatte. Was für ein Text! Mittlerweile habe ich nicht nur alle Gedichte dieser Ausgabe gelesen, sondern mir auch die erhältlichen Gedichtbände von Peter Huchel bestellt.
Hannes Vyoral (Podium), Wien 22.5.08

Die neuen Hefteditionen finde ich sehr gelungen und haben mich "heiß" auf weitere Hefte werden lassen. Absolut richtig auch die drei, vier typografischen Änderungen ab Nr. 277 gegenüber früheren Heften. Und als ein besonderes Bonbon betrachte ich die Identität sogar des Druckortes Zeitz der alten und neuen Serie. Natürlich nicht zu vergessen die erhöhte Qualität durch Papier und anderes Druckverfahren. Höchst interessant auch die "Einsprengsel" zur Geschichte aus der Feder von Herrn Jentzsch. Auf einen Nenner gebracht: Toll. Jetzt kann man nur noch geschäftlichen Erfolg wünschen und dass der Verlag dadurch in die Lage versetzt wird, langen Atem zu zeigen.
Matthias Höfer, Duisburg 30.3.08

Ich habe mich mit großer Freude umgeschaut, weil ich lange nichts mehr von Undine Materni, Jörn Hühnerbein oder Jörg Schieke gehört oder gelesen habe. Jeder von ihnen hätte gewiss eine eigene Ausgabe des „Poesiealbums“ verdient. Jemand wie Lutz Seiler ebenso. Oder Bert Papenfuß. Oder Wolf Biermann. Oder Robert Gernhardt. Stoff für noch ein paar Hundert Hefte.
Jörg Simon, Balkonblog 22.1.2008
Großes Dankeschön für die Neuauflage des Poesiealbums! Toll, daß die Reihe fortgesetzt wird. Das Heft zu "Peter Huchel" hat mich sehr berührt.
Christa Kozik (Poesiealbum 158), 15.1.08

Die Nachricht hat mich doch sehr tief ins Herz getroffen, fast wie ein Liebesschmerz. Und ich habe sie noch: die betagten und so wertvollen Poesiealben! Der erste Griff war nach den Heftchen, nach all den Erinnerungsstücken - und da tauchten auch sofort wieder Bilder, Menschen, Gefühle auf - Lange ist das her! Ich finde es ganz toll, diese wunderbaren Poesiealben wieder auferstehen zu lassen - eine Wiedergeburt, wie ein zweites Leben. Und ich wünsche Ihnen und allen Mitwirkenden an diesem poetischen Projekt viel Erfolg und vor allem auch den gebührenden Zuspruch.
Ronald Rethfeldt (Poetenseminar 1986), 10.1.08

Als Sammler des 'alten' Poesiealbums freue ich mich sehr über die Fortsetzung oder den Neubeginn! Auch, wenn es vielleicht vermessen ist, äußere ich zwei Autoren-Wünsche: Jesse Thoor (österreichischer Lyriker, lange in London im Exil; Bernd Jentzsch hatte Gedichte von ihm in seine 1972 erschienene Anthologie "Das Wort Mensch" aufgenommen) und Christine Lavant.
           Thomas Reinecke, Schweinfurt 29.12.2007
Ist das mal eine schöne Überraschung! Herzlichen Glückwunsch! Es gab schon diverse Aufwärmversuche, was nicht Wunder nimmt, ist es doch eine Erfindung sondergleichen, dieses Poesiealbum. Vom Heft 277 geht so etwas handfestes aus, das sich bei den anderen Versuchen nicht einstellte, und mir fiel ein, wie schnurstracks ich bei der ersten besten Gelegenheit auf der Westberliner Seite nachsah, ob man die Straßen wieder verbinden kann. Der Weg ist wieder da und es ist der Weg und keine Ersatzstraße.
Brigitte Struzyk (Poesiealbum 134), 21.12.07

Mit einer Freude, die mich an fern gewordene Zeiten erinnert - meine Jugend, meine Schulzei nicht nur ein großer Meister der Deutschen Sprache. Mit ihm haben Sie den wohl umfassendsten Kenner der deutschsprachigen und der internationalen Lyrik des letzten Jahrhunderts überhaupt für Ihr Projekt gewonnen: Einen Mann, den stets nicht nur in der Lyrik quasi das auszeichnet, was man in der Musik absolutes Gehör nennt, sondern zugleich jemant meine Studentenzeit - habe ich heute das Poesiealbum Nr. 277 erhalten. Ich habe das Bedürfnis, Ihnen dafür zu danken. Mit der Neuauflage des Poesiealbums setzen Sie eines der denkwürdigsten, sympathischsten und wirksamsten verlegerischen Projekte fort, das die Geschichte der Verbreitung von Lyrik in Deutschland kennt. Für die in der DDR aufgewachsene Generation, der ich mich zurechne, war das Poesiealbum ein geistiges Lebensmittel. Aber noch mehr als zur Neuauflage des Poesiealbums gratuliere ich Ihnen, dass es Bernd Jentzsch ist, der diese Reihe, die für ihn mit soviel vergossenem Herzblut verbunden sein muss, persönlich fortsetzt. Er ist - seine Bescheidenheit mag darüber hinwegtäuschen -den, der die Gabe besitzt das unter der oft erdrückenden Fülle von Texten gefundene Lebendige in der Literatur anderen zu vermitteln; und zugleich einen Menschen der geradlinig und ohne faule Kompromisse mit dem DDR-Regime durchs Leben gegangen ist und dafür einen bitteren Preis gezahlt hat.  
Das Poesiealbum wäre auch ohne die in der DDR entstandene subversive Komponente bereits ein literarisches Monument. Aber die Umstände, unter denen es von Ausgabe zu Ausgabe in der DDR überlebte, machen es noch wertvoller und liebenswerter. Es ist heute ein besonders eindrucksvoller Beweis, dass es nicht die platte politische Agitation war, die in der DDR hochpolitische Wirkungen hervorrief, sondern die Konfrontation mit großer Literatur. Das Poesiealbum präsentierte uns über Jahre die von Bernd Jentzsch für uns alle entdeckten Meisterwerke der Selbstbehauptung in einer dem freien Geist tödlich feindseligen Welt. Es gehört in eine Reihe und in einem Rang mit solchen literarischen Pioniertaten wie der Menschheitsdämmerung von Kurt Pinthus und der Märchensammlung der Brüder Grimm. Ich freue mich, diese Leistung nun auch mit Ihrem Verlag verbinden zu dürfen.
Arnold Vaatz, MdB, Berlin/Dresden 17.12.07

Mit dem Ausdruck großer Freude, daß der Märkische Verlag gemeinsam mit Bernd Jentzsch das Poesiealbum weiterführt und sie mit Peter Huchel begonnen haben!
Reiner Kunze (Poesiealbum 11), 13.12.07

Das Poesiealbums 277 ist eine - nicht zu späte - Wiedergutmachung dessen, was die DDR Peter Huchel angetan hat. Ich beglückwünsche zu dem Entschluss, die Lyrikreihe fortzusetzen.
Uwe Berger (Poesiealbum 42), 16.12.07

Nichts gegen die Deutsche Post... Die Sendung kam tatsächlich heute schon an! Ich bin bewegt, ein neues Poesiealbum in den Händen zu halten.  Mit der Reihe verbinde ich Erinnerungen an eine Zeit, die mich geprägt hat. Als junge Lehrerin in der Provinz griff ich begierig nach Literatur, die kritisches Denken beförderte und den Horizont erweiterte.  Wir hatten gelernt, das auch bei den offiziell akzeptierten Autoren zu entdecken. Dass Kritik und Sehnsüchte sich oft nur ahnen ließen, hielt ich der Poesie zugute. Die Lyrikreihe brachte mir auch Dichter ins Haus, die irgendwann das Land verließen und damit unüberhörbar die Frage nach meiner Haltung dazu stellten. Neben den ddr-bekannten Autoren lernte ich durch die Reihe Dichter und Grafiker aus aller Welt und allen Zeiten kennen, von denen ich vorher nicht einmal den Namen gehört hatte, Ovid, Meerbaum-Eisinger, Goll, Wyssoziki, Hundertwasser und viele viele andere. Dass dann zusammen mit dem Land, in dem soviel falsch gemacht worden war, das mich aber doch geprägt hatte, neben so vielem auch die Lyrikreihe Poesiealbum unterging, gehörte für mich zu den negativen Erfahrungen der Wendezeit. Ich habe die vollständige Reihe des Poesiealbums aufgehoben und lese noch heute darin. Dass ich nun auch Dichtung kennenlerne, der in der DDR eine Lesergemeinde verwehrt worden ist, verdanke ich der Risikobereitschaft der neuen Herausgeber. Ich wünsche Ihnen Durchhaltevermögen und viele treue Abonnenten! Nicht nur im ehemaligen Verbreitungsgebiet!
Heidi Rustemeyer, Osnabrück 7.12.07

Großes Kompliment für die Initiative und Leistung des Märkischen Verlags, das Poesiealbum neu aufzulegen. Grandios! Ich liebe Huchel, aber auch Jandl, den ich ja noch recht gut kennengelernt habe. Also Glückwunsch! Ich freue mich auf weitere Hefte!
Cornelia Froboess, 27.11.07

Lyrik ist wichtig. Das Heft ist gut gemacht, die Grafiken gefallen mir sehr (farbig ist wichtig in dieser heutigen Welt) und Huchel - da ist nichts mehr zu beweisen. Pastior, Gernhardt (beide schon tot), Lutz Seiler, Durs Grünbein und und und fallen mir ein ...
Peter Kell, Erfurt 24.11.07

Das ist großartig! Ich hätte nicht geglaubt, dass das Poesiealbum nach 40 Jahren eine neue Chance erhält. Geradezu begeistert bin ich, dass Sie mit Bernd Jentzsch zusammenarbeiten, der dem Poesiealbum einst zu einer herausragenden Position weit über die Grenzen der damaligen DDR hinaus verholfen hat. Er bietet meines Erachtens die Gewähr für eine erstklassige Qualität der Hefte.
Helmut Rau, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, 3.11.2007