Erbs Lyrik steht in der Tradition, mit Bravour gegen die reichlich betrüblichen Irrungen unserer Zeit zu opponieren .Wer mit dem Titel Im Auge des Taifuns reüssiert, dürfte imstande sein, in verwüstenden Epochen dem Durst nach Wohlbefinden zu entsprechen. Im Fazit hat Roland Erbs Poesie seit nunmehr viereinhalb Dekaden – die eigene als auch seine Nachdichtungen, wie bspw. Unbestand der Dinge – seine Leser in Erstaunen und Freude versetzt. Dies sollte auch mit dieser Auswahl gelingen.
Auswahl: Axel Reitel